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Über

Hallo!

Ich bin ein Nordlicht mit geballten 20 Jahren Lebenserfahrung,

die sich zumeist in recht ironischen Kommentaren äußert.

Schreiben ist eine große Leidenschaft von mir, ebenso wie eine aktive Auseinandersetzung mit dem aktuellen Geschehen in der Welt.

Ich habe genauso Hoffnungen, Träume und Visionen, wie jeder andere Mensch auch.

Die Kunst ist es wohl einfach, diese Hoffnungen, Träume und Visionen in der Strömung der heutigen Zeit zu behalten und zu verwirklichen.

 

''Es kommt wenig darauf an, wie wir schreiben, aber viel, wie wir denken.''

-Lessing-

Alter: 23
 
Schule: Hannah-Arendt Schule in Flensburg



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Beauty, beauté, skønhed, beleco,bellezza, Schönheit.

Der Frühling ist auf dem Vormarsch!

Und wie jedes Jahr sprießen neben den Tulpen aus dem Boden, urplötzlich, bei den nun immer wärmeren Temperaturen, die neusten Diät-Tipps.

Sie sollen das Ende der Winterspeck-Ära einläuten.

Die Titelblätter der renommierten Frauenmagazine versprechen ''Die Diät- endlich das Traumgewicht erreichen!''

Doch was ist eigentlich das ''Traumgewicht''?


Samstag Morgen, Einkaufsbummel. Schon aus dem Schaufenster blicken einem die starren Augen der ranken Schaufensterpuppen entgegen.

Ein erstes Indiz auf das Traumgewicht, das man gefälligst zu haben hat?

Definitiv, denn wagt man sich tatsächlich in das Innere des Konsumtempels, so muss man des Öfteren schockiert feststellen, dass sich etwas Grundlegendes verändert hat:

Man hat in der Zeit vom letzten Kleiderkauf bis heute, auf unerklärliche Weise um so einige Konfektionsgrößen zugelegt.

Oder wie ist es ansonsten zu erklären, dass plötzlich Größe L wie angegossen passt, während sich Größe 36 dem Körper knackig-bauchfrei und nur äußerst unangenehm kneifend anlegen lassen will?

Oftmals muss man dann erst einmal schlucken.

Die ewig elende Frage ''Bin ich zu dick?'' bahnt sich ihren Weg in unser Bewusstsein, und macht es sich dort wie ein ungebetener Gast bequem.

Hallo Selbstzweifel, da seid ihr ja wieder! Ich hatte euch auch schon fast vermisst!

''Eigentlich bin ich doch ganz zufrieden mit mir'', denkt man bei einem prüfenden Blick in den Spiegel.

Aber in Anbetracht des Miniaturkleidungsstückes am Kleiderbügel, wird die Umkleidekabine um uns herum schnell viel enger.

Es wird ersichtlich, dass wir uns selbst nicht täuschen können.

Unser Selbstbild gerät so einfach ins Wanken, dass die Tasse Kaffee mit dem leckeren Stück Kuchen, Krönung unseres Ausfluges, ganz schnell aus unserer Planung gestrichen wird.

Und so wird aus der wochenendlichen Hochstimmung ohne Weiteres ein grandioser Tiefpunkt.

Aber warum das Ganze?

Müssen die Arbeitgeber der ausgebeuteten Näherinnnen in den Entwicklungsländern plötzlich auch noch an Stoff sparen?

Oder ist das Bild, das uns die Medien von dem ''perfekten Körper'' und dem ''perfekten Gesicht'' vorgaukeln, viel mehr daran Schuld, dass wir es heute so schwer haben, uns wirklich wohl in unserer Haut zu fühlen?

Ich denke dabei besonders an diverse Bikini-Fotos gewisser Model-Schönheiten, die durch die Medien gehen wie eine Grippewelle.

Wenn hervorstehende Knochen ein Ideal der heutigen Zeit sind, ist das dann wirklich schön?

Oder ist nicht viel mehr die Frage: Ist das noch gesund?

Diäten mit möglichst wenig Eiweiß, Kohlenhydraten und auch Fett sind es sicher nicht, da dies wichtige Bestandteile der Ernährung sind.

Und wer profitiert eigentlich von unserem ins Wanken geratenem Selbstbild?

Abnehmkursleiter, Kochbuchverfasser, Light-Produkte-Hersteller und Fitnessstudio-Betreiber?

Zugegeben, ich liebe Sport und gesundes Essen, doch irgendwann ist auch ein Punkt erreicht, an dem der Körper an seine Grenzen gerät.

Und diesen Punkt gilt es von vornherein nicht zu erreichen.

Immer öfter frage ich mich, wann wir verlernt haben, auf unser eigenes Gefühl zu vertrauen, ja es überhaupt noch wahrzunehmen.

Was siehst Du, wenn Du in den Spiegel schaust?

Bist das wirklich Du,

oder ist Dein Spiegelbild nur eine Reflexion der Gesellschaft?

Deine Nase ist zu groß?

Wer bestimmt was zu groß ist? Die Oberschicht in ihren protzigen Häusern?

Deine Brüste sind zu klein?

Wer bestimmt in einer Welt der großen Gebäude was zu klein ist?

Du bist zu dick?

Wer sagt das?

Vor nicht all zu langer Zeit waren Kurven noch ein Schönheitsideal- auch und gerade jenseits der Straßenführung.

Essen soll Spaß machen, genussvoll sein.

Natürlich sollte man darauf achten, nicht in das andere Extrem zu geraten, da Langzeitfolgen von Übergewicht wie zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck bekanntlich äußerst unangenehm sind, und eine Verringerung der Lebensqualität darstellen.

Aber ein Leben, in dem nur Kalorien, und nicht die glücklichen Stunden gezählt werden, erscheint mir auf der anderen Seite als ähnlich frustrierend.

Wie sooft erlegen wir uns selber Grenzen auf, und besonders in diesem Fall frage ich mich:

Wofür?

Damit Dich Dein Partner attraktiv findet?

Würde er Dich nicht auch mit ein paar Kilos zu viel noch lieben?

Damit Dich niemand schief ansieht, wenn Du auch ohne Modelmaße durch das Leben gehst und trotzdem lachen, ja sogar mit Genuss auch mal ein Stück Torte essen kannst, ohne es zu bereuen und als ''Sünde'' anzusehen?

Oder ist es wirklich Dein eigener Wunsch, der Dich antreibt?


Schönheit kann viele Formen haben:

Ob dick, dünn, groß, klein, blond oder brünett, stark oder schwach.

Was schön ist, das entscheidet nicht die Gesellschaft.


Was schön ist, das entscheidet jeder für sich selbst.

17.4.14 14:42


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Angst

Was hat vier Wände,

lässt Dich nicht aufrecht steh'n?

Was beherrscht Dich,

lässt Dich keine Zukunft sehen?


Was ist das für ein Gefängnis,

das Dich in sich verborgen hält?

Was ist passiert,

seit wann sind Angst und Kummer Deine Welt?


Denn Dein Gefängnis ist nicht aus Holz und Stein,

die Wände aus solider Angst,

die Gitter errichtest Du von ganz allein!


Seit wann bist Du so furchtbar schwach?

Nimmst alles hin und sagst nie was?

Ich liege nächtelang schon wach,

die Wangen von den Tränen nass.


Du hast Dich selbst in Ketten gelegt,

bist Dein eig'ner Kerkermeister.

Seit langem hat sich in Dir kein Widerstand geregt,

Erinnerungen umschwirren Dich wie Geister.


Denn Dein Gefängnis ist nicht aus Holz und Stein,

die Wände aus solider Angst,

die Gitter errichtest Du von ganz allein!


Die Erinnerungen halten Dich fest in ihren Armen,

lassen Dich nie wieder los,

denn sie kennen kein Erbarmen,

sind viel mehr als nur Echos.


Hör endlich auf Dich selbst zu quälen,

lach der Angst bloß trotzig ins Gesicht!

Lass Dir nicht länger Deine Zeit hier stehlen,

trete endlich raus ins Licht!


Denn Dein Gefängnis ist nicht aus Holz und Stein,

die Wände aus solider Angst,

die Gitter errichtest Du von ganz allein!

16.4.14 22:36


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